Grunwald & Grunwald // Architektur und Städtebau

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Strehlener Straße – Dresden

Städtebauliche Untersuchung

Aufgrund seiner Lage zwischen der S-Bahntrasse und der Strehlener Straße ist das Plangebiet geprägt durch eine starke Linearität. Vorgeschlagen wird eine klare und gleichmäßige Struktur, welche die Linearität nutzt und einen angenehmen Rhythmus entlang der Strehlener Straße schafft. Die kompakten Baukörper entwickeln eine klar Kante entlang der Nordseite der Strehlener Straße und wirken durch ihre einheitliche Ausbildung bewusst der Heterogenität der Umgebung entgegen. Die kompakten Blocktypologien schirmen aufgrund ihrer Geschlossenheit sowohl zur Bahn als auch zur Strehlener Straße ab, können allerdings durch Einschnitte bzw. Durchgänge in westlicher und östlicher Richtung untereinander verbunden werden. Auftakt bzw. Abschluss der Bebauungsspange an der Bahn bilden zwei Sonderbaukörper zum einen in Richtung Westen zum Hauptbahnhof und zum anderen am Strehlener Platz.

Der Bereich südlich der Strehlener Straße wird durch drei unterschiedlich große Blöcke gegliedert, die den Duktus der Bebauung entlang der Bahn aufnehmen und weiterführen. Durch den Rücksprung des östlichen Blocks entsteht an der Ecke Strehlener Straße / Franklinstraße ein kleiner städtischer Platz, der von der übergeordenten Grünvernetzung profitiert und eine angenehme Aufenthaltsqualität ermöglicht.



Leistung:

Analyse der städtebaulichen Situation und Entwicklung einer innovativen städtebaulichen und freiraumplanerischen Konzeption mit nutzungsneutralen Baukörpern in unterschiedlichen Varianten.

Fakten:

Neugestaltung eines innerstädtischen Areals
Plangebiet ca. 12 ha
BGF ca. 150.000 qm
Bearbeitung 2018

Auslober:

Landeshauptstadt Dresden