Grunwald & Grunwald // Architektur und Städtebau


Aktuelle Informationen

Der Wettbewerb wurde am 23.08.2019 unter der Leitung von Prof. Jörg Springer entschieden.

Die Preisträger und alle beteiligten Planungsteams sind über den Ausgang des Wettbewerbs informiert. Das Preisgerichtsprotokoll steht im Login-Bereich als Download zur Verfügung.

Das Wettbewerbsergebnis wird nach Abschluss des anschließenden Verhandlungsverfahrens durch den Auslober öffentlich bekannt gemacht.


Anlass und Ziel

Leipzig gehört gegenwärtig zu den pulsierendsten Städten in Deutschland und ist mit rund 590.000 Einwohnern die größte Stadt Sachsens. Die Leipziger Stadtwerke (LSW) versorgen die Stadt und die Region täglich mit Energie und haben Verantwortung für weit mehr als 600.000 Menschen. Als kommunales Unternehmen mit einer über 180 jährigen Geschichte bündeln die LSW heute alle Dienstleistungen rund um die Erzeugung, den Transport und die Verteilung von Strom, Gas und Fernwärme sowie den Energiehandel.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Unternehmensbereiche der LSW auf unterschiedlichen Standorten im Stadtgebiet Leipzigs verteilt. Zur Reduzierung von Weg-/Zeitkosten, zur Verbesserung der Mitarbeiter- kommunikation und zur Stärkung des "Wir-Gefühls" soll die Mitarbeiterschaft der LSW an einem Standort konzentriert werden. Vor diesem Hintergrund planen die Stadtwerke, Flächen des ehemaligen Heizwerks Südost zu einem gemeinsamen Unternehmensstandort – den "Campus Südost" – auszubauen.

Mit dem Realisierungswettbewerb soll für den Neubau der Unternehmenszentrale und die ganzheitliche Gestaltung des Campus Südost eine qualitätsvolle und zugleich wirtschaftlich tragfähige architektonische und freiraumplanerische Lösung gefunden werden, die sich zeitgemäß im Kontext des ehemaligen Heizwerkstandorts präsentiert.

Verfahren

Das Verfahren richtet sich an Arbeitsgemeinschaften aus Architekt*innen und Landschaftsarchi- tekt*innen. Es wird gemäß § 3 RPW 2013 als nichtoffener architektonischer und freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb ausgeführt. Das Verfahren ist anonym. Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 15 Teams begrenzt. Im Anschluss an den Wettbewerb findet ein Verhandlungsverfahren nach Sektoren- richtlinie statt.

Wettbewerbssumme

Im Rahmen des Verfahrens werden Preisgelder in Höhe von insgesamt 220.000 € zzgl. Umsatzsteuer ausgelobt. Diese Summe wird aufgeteilt in 115.000 € für Preise und Anerkennungen und 105.000 € als Aufwandsentschädigungen für die Teilnehmenden.

Fachpreisgericht

•  Prof. Claus Anderhalten, Architekt, Berlin/Kassel
•  Dorothee Dubrau, Bürgermeisterin und Beigeordnete für Stadtentwicklung und Bau, Stadt Leipzig
•  Prof. Ivan Reimann, Architekt, Berlin/Dresden
•  Prof. Jörg Springer, Architekt, Berlin/Weimar
•  Franziska Schieferdecker, Landschaftsarchitektin, Dresden

Termine

Bekanntmachung des Verfahrens18.02.2019
Bewerbung bis12.04.2019
Auswahl der Teilnehmenden18.04.2019
Teilnahmeerklärung der Büros26.04.2019
Ausgabe der Unterlagen29.04.2019
Rückfragenkolloquium06.05.2019
Abgabe der Pläne15.07.2019
Abgabe des Modells24.07.2019
Sitzung des Preisgerichts23.08.2019


Zu den Auslobungsunterlagen

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