Grunwald & Grunwald // Architektur und Städtebau


Aktuelle Informationen

Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen

Die Auslobung und sämtliche Wettbewerbsunterlagen stehen den teilnemenden Architekturbüros ab dem 13.03.202 als Download zur Verfügung.

 

Rückfragenkolloqium fällt aus

Aufgrund der Corona-Krise hat die Instone Real Estate Development GmbH entschieden, kein Rückfragenkolloquium durchzuführen. Die Beantwortung eingegangener Rückfragen erfolgt ausschließlich in Schriftform. Der Auslober bittet alle Verfahrensbeteiligten um Verständnis für diese Maßnahme.

 

Beantwortung der Rückfragen

Die Beantwortung der schriftlich eingegangenen Rückfragen steht allen Verfahrensbeteiligten ab dem 25.03.2020 im Downloadbereich zur Verfügung:

 

Wettbewerb entschieden - die Gewinner stehen fest

Am 15.07.2020 hat das Preisgericht unter Vorsitz von Prof. Jörg Springer, Berlin/Weimar getagt. Das Ergebnis wird durch den Auslober zeitnah in der Öffentlichkeit bekannt gemacht. Eine Ausstellung der Arbeiten ist im August geplant.



Anlass und Ziel

Im Oktober 2019 hat die Stadt Leipzig die Einwohnerzahl von 600.000 überschritten. Damit blickt Leipzig auf eine seit über 15 Jahren anhaltende positive Bevölkerungsentwicklung zurück und ist - trotz eines leichten Rückganges der Einwohnerentwicklung in den Jahren 2017/18 eine der am stärksten wachsenden Städte in Deutschland.

Einhergehend mit der enormen Einwohnerentwicklung, die auch ein klares Indiz für Attraktivität der Stadt ist, hat sich die Dynamik des Wohnungsmarktes in den vergangenen Jahren sichtbar erhöht. Vor diesem Hintergrund ist es aus stadtplanerischer und wohnungspolitischer Sicht nicht nur erforderlich, neue Stadtquartiere zu entwickeln, sondern auch die zentrumsnahen Stadtquartiere ausgewogen und qualitätvoll nachzuverdichten, um dem Bedarf an neuen Wohnungen gerecht zu werden. Bei der Schaffung von neuem Wohnraum stellen die DDR-Großwohnsiedlungen mit ihren Flächenreserven ein großes, noch wenig genutztes Potenzial dar.

Die als repräsentative Messemagistrale angelegte Straße des 18. Oktober ist neben der Ringbebauung eine der wichtigsten stadtbildprägenden städtebaulichen Entwicklungen der DDR-Zeit. Die in der Zeit von 1963 bis 74 geplante und realisierte Messemagistrale mit ihren angrenzenden Wohnbauten verbindet das Stadtzentrum mit dem Deutschen Platz und der Alten Messe. Vom Bayerischen Platz bis zur Semmelweißstraße verläuft die baumbestandene Straße vierspurig. Elfgeschossige Wohnscheiben mit großzügigen Vorbereichen sowie mehrere sechzehngeschossige Punkthäuser prägen das städtebauliche Ensemble und definieren den offenen, aufgelockerten Stadtraum.

Der in industrieller Bauweise erstellte funktionelle Wohnkomplex soll nun angemessen und partiell weiterentwickelt werden. Zu diesem Zweck soll im Bereich der Kreuzung Semmelweisstraße/Straße des 18. Oktober ein ehemaliges Rechenzentrum zurückgebaut werden und durch eine neue Wohnbebauung mit angemessener Höhenentwicklung ersetzt werden. Die Neubebauung soll sich in den städtebaulichen Kontext einfügen und den Übergang zwischen der Straße des 18. Oktobers und dem Deutschen Platz angemessen und identitätsstark definieren. Darüber hinaus soll die Neubebauung nicht nur effizient, qualitätvoll und nachhaltig sein, sondern auch den wohnungswirtschaftlichen Vorstellungen des Auslobers entsprechen.

Das Grundstück ist im Eigentum des Auslobers, der Instone Real Estate Development GmbH. Gegenstand des Realisierungswettbewerbs ist die Planung eines zeitgemäßen Punkthochhauses sowie ein oder zwei weiterer stadtbildprägender Wohnbauten, die das städtebauliche Ensemble der Straße des 18. Oktober sinnvoll ergänzen und in Wert setzen. Das Wettbewerbsverfahren ist eng zwischen der Instone Real Estate Development GmbH und der Stadt Leipzig abgestimmt. Das Baurecht soll auf der Grundlage von § 34 BauGB erteilt werden.

Verfahren

Der Wettbewerb wird als Einladungswettbewerb für die Objektplanung bei Gebäuden (Realisierungsteil) und die Freiraumplanung (Ideenteil) im anonymen Verfahren ausgelobt. Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Architekturbüros begrenzt, die vom Auslober in Ab­stimmung mit der Stadt Leipzig benannt wurden.

Wettbewerbssumme

Im Rahmen des Verfahrens werden Preisgelder in Höhe von insgesamt 125.000 € zzgl. Umsatzsteuer ausgelobt. Diese Summe wird aufgeteilt in 50.000 € für Preise und Anerkennungen und 75.000 € als Aufwandsentschädigungen für die Teilnehmenden.

Fachpreisgericht

•  Prof. Claus Anderhalten, Architekt, Berlin/Kassel
•  Dorothee Dubrau, Bürgermeisterin und Beigeordnete für Stadtentwicklung und Bau, Stadt Leipzig
•  Norbert Hippler, Architekt, Leipzig
•  Prof. Jörg Springer, Architekt, Berlin/Weimar
•  Julia Tophof, Architektin, Berlin

Termine

Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen13.03.2020
Teilnahmeerklärung der Büros19.03.2020
Eingang schriftlicher Rückfragen19.03.2020
Rückfragenkolloquium20.03.2020
Abgabe der Pläne08.06.2020
Abgabe des Modells26.06.2020
Sitzung des Preisgerichts NEU15.07.2020

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