Grunwald & Grunwald // Architektur und Städtebau

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Nördliches Ringgebiet I – Braunschweig

Städtebaulicher Wettbewerb

Das Nördliche Ringgebiet ist geprägt durch ein spannungsreiches Nebeneinander von Gewerbebetrieben, Kleingärten und Wohnnutzungen. Die räumliche Struktur ist heterogen und bedarf einer neuen städtebaulichen und landschaftlichen Ordnung. Um die vorhandenen Potentiale im Plangebiet effektiv zu nutzen und gute Voraussetzungen für eine qualitätvolle Gebietsentwicklung zu schaffen, schlagen wir ein städtebauliches Gerüst vor, welches bedarfs- und nutzungsgerecht entwickelt und durch unterschiedliche Stadtbausteine besetzt werden kann. Das Gerüst erstreckt sich von der neuen Stadtstraße im Norden bis zum Nordpark im Süden des Areals, von BS-Energy im Westen bis zur Spargelstraße im Osten.

Charakteristisch ist der bewusste Wechsel zwischen eher offenen und geschlossenen Baufeldern, bzw. das Wechselspiel von lockerer und kompakter Bebauung.Diese Strategie ermöglicht die Ansiedlung von unterschiedlichen Bau- und Wohnformen. Im Sinne der Europäischen Stadtbaukultur fördert sie soziale Vielfalt und Nutzungsmischung im Quartier und gewährleistet der Stadt Braunschweig eine individuelle, bedarfsgerechte Gebietsentwicklung von hoher Qualität.
Der Nordpark erhält als Hauptattraktion eine Geländemodellierung im zentralen und südöstlichen Bereich. Der große Hügel funktioniert als Rodelhügel für Kinder, als Aussichtspunkt und als kleine Landmarke.Ein Wegenetz erschließt den Park und verzahnt ihn mit der Umgebung. Die Querungen der Gleisanlage sind auf das Notwendige beschränkt.

Ein Stadtbalkon am südlichen Ende der Quartiersmeile schiebt sich als sanft erhöhte Terrasse in den Park und bildet eine bespielbare und nach Bedarf auszustattende Schnittstelle. Ein zweiter Schwerpunkt bildet der Alte Bahnhof.


Leistung:

Entwicklung einer innovativen städtebaulichen und freiraumplanerischen Konzeption für die Bereiche Familien mit Kindern, Wohnen im Alter, Nutzungsmischung im Quartier und die Kombination aus Wohnen und Arbeiten


Fakten:

Gesamtplangebiet ca. 20 ha
Bearbeitung 2013

Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekten Häfner/Jimenez Berlin


Auslober:

Stadt Braunschweig
mit BBG Braunschweiger Baugenossenschafts eG,
Nibelungen-Wohnbau-GmbH,
Baugenossenschaft Wiederaufbau eG