Grunwald & Grunwald // Architektur und Städtebau

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Krystallpalast-Areal – Leipzig, Zentrum-Ost

Städtebauliche Masterplanung

Der Leipziger „Krystallpalast“ war von 1887 bis zu seiner Zerstörung im zweiten Weltkrieg die wichtigste Vergnügungsstätte der Messestadt. In den 20 er und 30 er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelte sich der Krystallpalast mit der „Albert-Halle“ – einem 32 m hohen Kuppelbau aus Eisen und Glas – zu einem Zentrum der europäischen Varietékunst und galt deutschlandweit als einmalig. Die zu DDR-Zeiten entstandenen Nachfolgeeinrichtungen – der „Circus Aeros“ und das „Haus der heiteren Muse“ aus den 1960 er Jahren konnten nur bedingt an die Tradition anknüpfen. 1992 wurden die noch vorhandenen Gebäude durch Brandstiftung zerstört. Das Areal liegt seit diesem Zeitpunkt brach.

Das rund zwei Hektar große Baugrundstück befindet sich in Privateigentum. Der Eigentümer plant die Entwicklung eines lebendigen, nut­zungsgemischten Stadtquartiers mit unterschiedlichen Büro-, Hotel- und Wohn­nutzungen, die sich selbstvertändlich in den Kontext der Leipziger Ostvorstadt einfügen. Im Vorfeld der Quartiersentwicklung hat der Eigentümer in enger Abstimmung mit der Stadt Leipzig eine städtebauliche Werkstatt durchgeführt, bei der sich das Architekturbüro ZILA, Leipzig in Zusammenarbeit mit den Landschaftsarchitekturbüro Atelier Loidl, Berlin mit einem Konzept aus Blockrand- und Hofbebauung qualifiziert hat. Dieses Konzept ist die Grundlage für die die von G&G erarbeitete Masterplanung, die Schaffung von Baurecht und die architektonische Realisierung.


Fakten:

Gesamtplanungsgebiet ca. 20.000 qm
Bearbeitung 2014/15

Zusammenarbeit mit Atelier Loidl/Landschaftsarchitekten Berlin GmbH


Auftraggeber:

Krystallpalastareal GmbH & Co. KG


www.krystallpalastareal.de

www.lvz.de